Ein Bericht aus der Berliner Woche Ausgabe Tempelhof vom 26.01.2011 Damit der Blues nicht alles übertönt Neue Lebensschule gegen Depressionen MARIENDORF. Im Februar startet im Gemeindehaus der
Adventsgemeinde, Hausstockweg 26, das neue Projekt „Lebensschule Berlin-Mariendorf“.Gemeindesprecher Alfred Panek sagt,
dass sich die Lebensschule als psychosoziales Bildungsangebot verstehe, dessen Ziel die „Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen über seelische und soziale Prozesse sowie das Lehren von Lebensfertigkeiten“
ist. Die Methodik stammt aus der modernen Psychotherapie, in der Fachleute heute auch auf Bildungsangebote zurückgreifen, die man allgemein als Psychoedukation bezeichnet. Prinzipiell geht es
darum, komplizierte medizin-wissenschaftliche Fakten so zu übersetzen, dass sie von Patienten und deren Angehörigen gut verstanden werden.Depressive Störungen zählen weltweit zwar zu den häufigsten, aber
auch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen. Die Mariendorfer Lebensschule beginnt am 9. Februar 19 Uhr mit dem Kurs „Sich vor Depressionen schützen lernen – damit der Blues nicht alles
übertönt“. Von den Teilnehmern wird eine Spende von zehn Euro erwartet. Informationen, Themen, Termine und Anmeldung täglich ab 14 Uhr unter Tel. 604 14 99. HDK
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